Orgelkonzert am 18.10.25 um 18:00 in der Wunderblutkirche
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Am Samstag, 18.10.25, 18:00, findet in der Wunderblutkirche St. Nicolai in Bad Wilsnack, Große Straße / An der Nicolaikirche ein Orgelkonzert auf der historischen Lütkemüllerorgel von 1862 / 1875 statt. Florian Wilkes, Organist an der St. Hedwigs-Kathedrale, Unter den Linden, Berlin-Mitte, spielt Werke von Bach, Buxtehude und Pachelbel, aber auch von George Gershwin und Astor Piazolla. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für den Erhalt der Orgel wird gebeten.
Die historisch überaus wertvolle Lütkemüllerorgel wurde 1862 erbaut und ebenfalls von Friedrich Hermann Lütkemüller 1875 auf zwei Manuale erweitert. Im 20. Jahrhundert fanden weitere Renovationen durch die Firma Schuke Potsdam und Werder statt, so dass heute ein klangschönes und ausdrucksvolles Instrument zu hören ist.
Pachelbels Canon, womöglich das bekannteste Werk der klassischen Musik, klingt auf der Orgel genauso anrührend wie die Präludien und Fugen von Buxtehude. Léon Boëllmanns fantasievolle Romantik ergänzt Astor Piazollas Tango final und George Gershwins Summertime aus Porgy and Bess. Reinhard Meys Über den Wolken ergibt einen Anflug von Sentimentalität, und Bachs Toccata und Fuge d-moll führt zum abschließenden Höhepunkt des Programms.
Herzliche Einladung!
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Premiere beim Pilgerfest: Neues Bier der Metschmiede, Kunsthandwerk, Theater und Livemusik locken Besucher nach Bad Wilsnack.
Der Förderverein Wunderblutkirche hat am Sonnabend zum traditionellen Pilgerfest in den Gutspark eingeladen. Bei der 22. Auflage wird Premiere gefeiert. Die ortsansässige Metschmiede hat für dieses Event ein eigenes Pilgerfestbier kreiert.
Hier geht’s zum Beitrag https://wunderblutkirche.de/pilgerfest
Das war das Pilgerfest 2025 in Bad Wilsnack Weiterlesen »
Mit goldenen Klängen wird am 1. August 2025 um 19:00 Uhr in der Wunderblutkirche St. Nikolai das Trio SUONI DORATI aufwarten.
Erleben Sie einen Abend voller „goldener Klänge“ mit dem Ensemble SUONI DORATI – einem Ensemble, das 2007 an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar gegründet wurde und sich aus der Sopranistin Marleen Mauch, dem Trompeter Hans Jacob und dem Organisten Marco Lemme zusammensetzt. Das Ensemble begeistert mit einem facettenreichen Repertoire, das vom Barock bis in die Moderne reicht. In ihrem diesjährigen Konzertprogramm entführen die Musikerinnen und Musiker ihr Publikum auf eine musikalische Reise durch Deutschland, Italien, Frankreich und England, wobei die Auswahl an Werken von Komponisten des 17. Jahrhunderts bis zur Moderne reicht.
Im Mittelpunkt des Konzerts stehen Werke von Johann Ludwig Bach, einem bedeutenden Vertreter des Barock, sowie das Hornkonzert des Schweriner Komponisten und Hoforganisten Peter Joachim Fick (1708–1743), das mit seinen meisterhaften orchestralen Farben und virtuos-sinfonischen Elementen fasziniert. Des Weiteren wird ein Trompetenkonzert des italienischen Komponisten und Musiktheoretikers Giuseppe Tartini (1692–1770) zu hören sein, das mit seiner brillanten Trompetenmelodie und musikalischen Raffinesse besticht. Ein weiteres Highlight des Abends bildet das Magnificat des irischen Komponisten Charles Villiers Stanford (1852–1924), das durch seine majestätische Chor- und Orgelbegleitung beeindruckt.
Abgerundet wird das Programm durch Meisterwerke von Mozart, Elgar und Fauré, die mit ihrer Emotionalität und Ausdruckskraft die Vielfalt der Musiktraditionen aus verschiedenen Epochen und Ländern widerspiegeln. Tauchen Sie ein in diese faszinierende Klangwelt und lassen Sie sich von der Harmonie und Schönheit der Musik verzaubern!
Durch das abwechslungsreiche Programm führen die Musiker selbst.
Marleen Mauch wurde in Hannover geboren und studierte Gesang und Musiktheater bei Prof. Siegfried Gohritz und Sabine Lahm an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Darüber hinaus sammelte sie wichtige musikalische Impulse im Rahmen ihrer Arbeit mit Prof. Anna Korondi (Berlin). 2017 wurde die Sopranistin von der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar mit dem Konzertexamen ausgezeichnet. Von J.S. Bachs h-Moll Messe in der Henry Crown Hall in Jerusalem (Leitung: Konrad Junghänel) bis zu Operettenmelodien auf der Wiener Hofburg – als Solistin ist Marleen Mauch national und international auf der Konzertbühne zu erleben. Neben ihrer großen Verbundenheit zum Liedgesang bespielt die Sopranistin auch immer wieder die Opernbühne. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Adina aus G. Donizettis „L’elisir d’amore“ sowie Gretel aus E. Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Zuletzt debütierte Marleen Mauch als Solistin in der Johannespassion von J.S. Bach in einer szenischen Co-Produktion des Teatro del Opera Roma und dem Teatro San Carlo, Napoli mit dem Teatro Massimo Palermo unter der Leitung von Ignazio Maria Schifani ebenda.
Hans Jacob wurde in Perleberg (Brandenburg) geboren. Im Alter von neun Jahren begann er mit dem Trompetenspiel. Von 2003 an besuchte er die Landesschule Pforta in Sachsen-Anhalt und legte ebendort 2007 sein Abitur ab. Noch im selben Jahr begann er sein Trompetenstudium bei Prof. Uwe Komischke an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Im Jahr 2011 wechselte Hans Jacob zu Prof. Matthias Höfs an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg und schloss dort seine Studien im Jahr 2015 mit dem Master of Music ab. Nach einem Auswahlverfahren wurde er im Sommer 2013 als Lehrkraft für Trompete und Blechblasinstrumente an die Ataraxia-Musikschule Schwerin berufen. Seitdem spielt er regelmäßig bei verschiedenen Orchestern, wie der Mecklenburger Staatskapelle Schwerin, den Neubrandenburger Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Vorpommern, dem Baltic Youth Philharmonic unter namhaften Dirigenten wie Sebastian Weigle, Marek Janowski, Patrick Lange, Kristian Järvi und anderen. Als Solist trat Hans Jacob unter anderem mit dem Collegium Musicum Schwerin, Collegium Musicum Weimar und dem akademischen Orchester Halle auf.
Dr. Marco Lemme wurde in Gardelegen (Altmark) geboren. Prägend für seinen musikalischen Werdegang war der Unterricht bei dem Magdeburger Klavierpädagogen Hermann Müller. Im Oktober 2000 begann Marco Lemme an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar ein Schulmusikstudium und parallel dazu ab 2003 ein Kirchenmusikstudium bei Prof. Matthias Dreißig. Nebenher war er Honorar-Organist an der historischen „Stertzing-Orgel“ und Chorleiter in Erfurt-Windischholzhausen-Büßleben. Im Studienjahr 2005/06 studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Roman Summereder. Seine musikalischen Studien vervollkommnete Marco Lemme in Meisterkursen bei Ludger Lohmann, Bernhard Haas, Jacques van Oortmersen, Michel Bouvet, Ton Koopman, Helmuth Rilling u.a. 2008 wurde er Kantor in der Bachstadt Ohrdruf, in der er 2010 die „Bachtage Ohrdruf“ ins Leben rief. 2011 wurde er mit dem Herder Förderpreis ausgezeichnet und im Januar 2013 über Kirchenmusik im 19. und 20. Jahrhundert promoviert. Im Oktober 2013 trat er an der „All Saint´s Church“ in Marlow (England) eine Stelle als Orgel-Stipendiat an. Lemme arbeitet als Jurist in Berlin und ist seit November 2024 Kantor der Kirchengemeinde Mariendorf Süd.
Trio SUONI DORATI am 1. August 2025 in der Wunderblutkirche Weiterlesen »
„Unterwegs auf dem Mariannenweg“ heißt es am 2. Mai. Der neue Pilgerweg von Bad Wilsnack nach Heiligengrabe ist Teil des Projektes Obstnetz Prignitz. Anmeldung ist erforderlich.
Ein Beitrag von Martina Kasprzak im Nordkurier vom 22.04.2025.
Die Idee gibt es schon lange: Bad Wilsnack und Heiligengrabe mit einem Pilgerweg zu verbinden. Jetzt ist es so weit. Der neue Mariannenweg führt über 46 Kilometer von der Kurstadt bis zur Klosterstadt. Der Weg ist Teil des Projektes Obstnetz Prignitz vom Förderverein Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg.
Das Obstnetz sowie der Förderverein laden am 2. Mai zur offiziellen Einweihung des Mariannenweges ein. „Wir werden den ersten Abschnitt über zwölf Kilometer von Bad Wilsnack nach Schrepkow entlang wandern“, erklärt Jochen Purps vom Obstnetz Prignitz auf Nachfrage unserer Redaktion.
Der neue Pilgerweg startet in Bad Wilsnack und verläuft auf den ersten sechs Kilometern bis zur Plattenburg parallel zum dortigen Pilgerweg. Danach geht es über Zernikow nach Schrepkow. Dieser weitergehende Weg führt durch abwechslungsreiche Kulturlandschaften, charmante Ortschaften und entlang kleiner Kirchen in der Region.
„Man könnte ihn auch als Obstweg bezeichnen“, sagt Jochen Purps scherzhaft. Besonders auffällig seien die Birnenalleen bei Zernikow. Dort stehen die Birnenbäume zwischen Schlehensträuchern. Schrepkow wird zum Beispiel auch als „Birnendorf“ bezeichnet, wie Purps zu berichten weiß. Nicht nur Birnenbäume werden die Wanderer sehen können, genauso den Klassiker unter den Obstbäumen, den Apfel.
Der Förderverein Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg hat für die Einrichtung des Pilgerweges Fördergelder erhalten. Initiatorin war Anja Hübner aus Zernikow vom Obstnetz Prignitz. Derzeit wird der neue Pilgerweg noch ausgeschildert. Die Schilder sind bestellt. Die Beschilderung sei allerdings nicht mehr in der Förderung enthalten, so Purps.
Der Mariannenweg stellt nun auch eine Verbindung nach Mecklenburg-Vorpommern her. Die Mecklenburger hätten immer wieder auf Brandenburger Seite nachgefragt, ob denn nicht die Lücke von Heiligengrabe nach Bad Wilsnack geschlossen werden könnte. Mit diesem neuen Weg kann jetzt von der Mecklenburgischen Seenplatte über Wittstock, Heiligengrabe bis nach Bad Wilsnack gepilgert werden.
Die Wanderung am 2. Mai beginnt um 10 Uhr an der Wunderblutkirche in Bad Wilsnack. Treff ist bereits um 9.45 Uhr. Nach der Hälfte des Weges wird eine Pause mit Selbstversorgung an der historischen Plattenburg gemacht. Um 12.15 Uhr wird von dort die Wanderung nach Schrepkow fortgesetzt. Wer möchte, kann auch erst ab dort an der Wanderung teilnehmen. Gegen 14 Uhr soll Schrepkow erreicht werden, wo bis 15.30 Uhr ein kleines Programm mit der Testung von Obstprodukten und einer Leseprobe aus dem Buch „Familie Schönfrucht“ von Urte Delft – ebenfalls vom Obstnetz Prignitz – stattfindet.
Die Rückfahrt nach Bad Wilsnack erfolgt um 15.45 Uhr mit einem Shuttle. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Für weitere Informationen und zur Anmeldung steht das BUND-Besucherzentrum Burg Lenzen unter der Telefonnummer 038792/1221 zur Verfügung.
Neuer Pilgerweg durch Birnenalleen lädt zum Wandern ein Weiterlesen »